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Frank Vantroyen

Frank Vantroyen (geboren 1967 in Hasselt, Belgien) machte wie die meisten Kupferbläser seine ersten musikalischen Schritte in der örtlichen Dorfkapelle. In seinem Fall war das die Blaskapelle „Koninklijke Fanfare St. Huibrecht“ aus Ramsel, Belgien.
Bereits in sehr jungen Jahren hatte ihn die Musik in ihren Bann gezogen. Als neunjähriger Junge begann er mit Notenlehre. Schnell entdeckte er seine Liebe zu den Blechblasinstrumenten und entschied sich – wie so viele – voll Überzeugung für die Trompete. Nach einem Besuch eines Konzerts mit einem Tuba-Sextett entwickelte sich seine Faszination für dieses imposante Instrument mit seinem warmen, durchdringend majestätischen Klang.
Hieraus entstand eine Beziehung, die nie mehr zerbrach. Frank und seine Tuba! Als Zwölfjähriger war er damals der jüngste Tubaspieler in Belgien. In der Klasse von Argo Penné nahm er brav an den Tubastunden teil, bis er aufs Konservatorium ging, das Koninklijk Vlaams Muziekconservatorium in Antwerpen. Dort erzielte er erste Preise für Notenlehre, Tuba und Kammermusik. Für Tuba machte er auch das Konzertexamen. In den Jahren nach seinem Studium war er vor allem als Lehrer an verschiedenen Musikakademien tätig.
Daneben spielte er als freiberuflicher Musiker bei fast allen belgischen Orchestern. Bei der BrassBand Midden Brabant war er zwanzig Jahre lang Es-Bass-Spieler. Er nahm Privatunterricht bei Heiko Triebener (Bamberger Symphoniker), Ulrich Haas (Deutsche Oper am Rhein), Hendrik-Jan Renes (Rotterdams Filharmonisch Orkest) und Hans Nikkel (WDR, Köln).
Seit 2003 ist er Solist für Tuba und Cimbasso beim Orchester der Flämischen Oper.

 
 
 
 
 

 

 
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